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Piraten und Mafiosi erobern bei Kibo-Prunksitzung die Kleine Residenz

Fast 200 Akteure haben am Samstagabend auf der Bühne der Stadthalle gestanden. Die Prunksitzung der Kibo-Karnevalgesellschaft war fünf Stunden lang, hatte aber praktisch keine Längen. Es war ein ganz starkes Programm mit einem großartigen Publikum.

Die vor dem Brexit flüchtenden, bei Göttin Palatia singend um Aufnahme in die Pfalz bittenden Schotten der Gruppe MFT war so einer. Ein anderer die mehrfachen Einlagen der „City-Mafia“, die das politische Geschehen in der Kreisstadt famos aufs Korn nahm. An Höhepunkten mangelte es der ersten von drei Prunksitzungen der Kibo-Karnevalgesellschaft in der proppenvollen Stadthalle wahrlich nicht. Die begeisterten Besucher habe eine bunte Mischung aus Wortwitz, Gesang und Tanz geboten bekommen – manchmal auch mehrere dieser Elemente gemischt. Etwa beim urkomischen Auftritt der Chaos-Narren, die als Piraten über die Pfrimm kamen und Kibo-Prinzessin Vanessa I. entführen wollten. Spätestens bei den Auftritten der Gesangsgruppen „Riwwer Niwwer“ und „Nachtschwärmer“ sowie dem abschließenden, vom Kibo-Präsidenten Rainer Conrad vorgetragenen „Kerchemer Bu“ gab’s kein Halten mehr: Das fantastisch mitgehende Publikum hat – getreu dem Wahrzeichen der Kleinen Residenz – kräftig „die Sau rausgelassen“. Die war auch tatsächlich auf der Bühne: als Warzenschwein beim „König der Löwen“, einem der drei grandiosen Showtänze der Ballettschule Flex & Point. Hier eine Bilderschau zu dem bunten Spektakel.

Quelle: Die Rheinpfalz „Donnersberger Rundschau“ vom 03.02.2020 / Fotos: Foto Stepan